GESIBA Head Office

Die Intention war es, die bestehende Situation zu verbessern, dabei den wertvollen Bestand zu bewahren und den neuen Bauteilen ein abgestimmtes, großzügiges, in Form und Material eigenständiges Erscheinungsbild zu geben. Das Bestandsgebäude wurde 1870 errichtet und befindet sich in der Wiener Schutzzone. Die Fassade zur Eßlinggasse, im Stile der Wiener Neurenaissance, ist reich verziert und sollte in dieser Form bestehen bleiben. Hofseitig bildet das U-förmige Gebäude mit einem eingeschobenen Mitteltrakt eine dreiteilige Kammstruktur. Der mittlere Trakt des bestehenden Bürogebäudes wurde abgebrochen und ein neuer Baukörper in Form eines Zubaus errichtet, wodurch die dreiteilige Gliederung erneut hergestellt und gleichzeitig zwei attraktive Innenhöfe im ersten Obergeschoss geschaffen wurden. Um die Belichtungssituation deutlich zu verbessern wurde der neue Baukörper nun schmäler und die Fassade in Glas ausgeführt. Das Anheben des bestehenden Dachgeschoßes auf die zulässige Gebäudehöhe schafft den erforderlichen Raumgewinn für ein vollwertiges 5. sowie ein neues 6. Obergeschoß, dieses bildet nun das Dachgeschoß und schmiegt sich in seiner Form an den zulässigen Gebäudeumriss an. Zwei eingeschnittene Loggien zur Eßlinggasse und drei hofseitig gelegene Dachterrassen schaffen großzügige Freibereiche.

  • Bauherr: Gemeinnützige Siedlungs- und Bau AG (GESIBA)
  • Projektteam: DI Karin Prieler, DI Sara Vidačak, DI Norbert Schindler
  • Planungsbeginn: 2014
  • Baubeginn: September 2016
  • Fertigstellung: April 2018
  • Fotos: David Schreyer

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