Haus Schlögel

Auf einem ausgesprochen schönen Grundstück mit altem Baumbestand wird ein Einfamilienhaus errichtet. Die Qualität des Grundstücks und der Verlauf der Waldgrenze zwingen zur sensiblen Positionierung der Baukörper. Die Baumasse wird entsprechend der inneren Funktionen in zwei Baukörper geteilt: ein eingeschossiges Schlafhaus und das zweigeschossige Wohnhaus. Beide sind durch eine bestehende Baumgruppe hindurch mit einem Glasgang verbunden, der gleichzeitig als Eingangsbereich dient.
Die weitgehend horizontale Organisation der Gebäude erlaubt eine direkte Verbindung und Erweiterung der Wohn- und Schlafräume nach Außen. Vorgelagerte Terrassen bilden den Übergang zum Garten. Damit entstehen verschiedene Wohnbereiche, die entsprechend der klimatischen Verhältnisse genutzt werden. Diese Bereiche finden in der architektonischen Ausformung ihre Entsprechung, indem von Innen nach Außen sowohl horizontal als auch vertikal der Mauermassenbau durch eine Stahl-Holz bzw. Stahl-Glaskonstruktion abgelöst wird.

  • Auftraggeber: Familie Schlögel
  • Projektteam: Ida Pirstinger, Raimund Kuschnig, Barbara Hatzenbichler
  • Planungsbeginn: 1995
  • Baubeginn: März 1996
  • Fertigstellung: Dezember 1996
  • Nutzfläche: 160 m²

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