Josephinum Sanierung

Das Josephinum, welches Ende des 18. Jahrhunderts errichtet wurde, gilt als das bedeutendste Beispiel klassizistischer Architektur in Wien. Der Entwurf sieht die Erschließung des Bauwerks in der zentralen Achse über den Van-Swieten Saal vor, welcher das Entree für den Ausstellungsbereich bildet. Zur Rechten werden die Wechselausstellungen unterbracht, wohingegen zur Linken der Rundgang durch die Ausstellung beginnt. Dieser führt über die Osttreppe ins Obergeschoss, welches zur Gänze den Ausstellungsräumlichkeiten und der Bibliothek vorbehalten ist. Sanitäranlagen und Lagerräumlichkeiten werden kompakt und leicht erreichbar um die vertikalen Erschließungskerne orientiert. In der zentralen Achse der Obergeschosse liegt der große Hörsaal, welcher wieder vollständig hergestellt wird samt eingezogener Geschoßdecke. Über die Treppe im Westflügel gelangen die Besucher wieder in das Erdgeschoss, vollenden den Rundgang und gelangen schließlich von hier in das Café. Die gesamte Verwaltung und die damit zusammenhängenden Einrichtungen befinden sich im 2. Obergeschoss. Die gärtnerische Ausgestaltung am Vorplatz wird reduziert, da dieser – seinem ursprünglichen Zweck nachempfunden – wieder mit einer wassergebundenen Oberfläche versehen wird. Diese soll topographisch modelliert werden um auch den barrierefreien Zugang zum zentralen Eingang zu ermöglichen.

  • Auslober: Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H.
  • ARGE Architektur: in Zusammenarbeit mit eep architekten und Arrea arhitektura
  • Projektteam: Juliane Geldner, Ana Golmajer
  • Wettbewerb: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Bekanntmachung / Jänner 2018
  • Wettbewerbsergebnis: 1. Preis
  • Visualisierung: Rok Willenpart

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