MedUni Campus Mariannengasse

Der Entwurf rückt den Fokus auf ein städtisches Gefüge, welches innerhalb eines Wiener Häuserblocks mit einem öffentlich zugänglichen Erdgeschoss, Innenhöfen sowie einem zentralen Garten entwickelt wird. Alle Arbeitsbereiche der Institute sind um diesen großen privaten Garten in der Mitte des Blocks gruppiert, der als Herzstück des Gebäudes fungiert. Ein Garten als idealer Ort für soziale Interaktion. Im Erdgeschoss wird eine Stadt aus Wegen und Galerien zur öffentlichen Nutzung, die den Block durchqueren und die drei überdachten Innenhöfe verbinden. Im Zentrum das Café mit Blick auf den Platz als Herzstück des öffentlichen Raums. Der halböffentliche Bereich des Universitätscampus im ersten Obergeschoss orientiert sich im Zentrum zu den drei Innenhöfen. Eine große Halle im zweiten Obergeschoss bildet den zentralen Dreh- und Angelpunkt für die Erschließung der fünf Forschungsinstitute und die Ankunft der Mitarbeiter über die vom Erdgeschoss heraufführende Rolltreppe.
Die neuen Fassaden erhalten ein einheitliches Erscheinungsbild, um den baulichen Eingriff als Gesamtmaßnahme in Erscheinung treten zu lassen, die den Block schließt. Die Fassaden besitzen eine vertikale Komponente, die die Umgebung und ihre Proportionen berücksichtigt, um die vielschichtigen traditionellen Fassaden zu interpretieren.

  • Auslober: BIG – Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H.
  • ARGE Architektur: Kooperationspartner von Gina Barcelona Architects
  • Projektteam: Jero Gutirrez, Aivaro Valcarce, Juan Garcia, Caria Liaudó, Emilian Hinteregger, Juliane Geldner
  • Wettbewerb: EU-weiter, nicht offener, zweistufiger Realisierungswettbewerb / April 2018
  • Visualisierung: Gina Barcelona Architects

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