Quartier am Klosterwall

Die städtebauliche Struktur entwickelt sich aus dem Kontext der Umgebung. Präzise Setzungen der Baukörper reagieren sublim auf die jeweilige Situation. Zum Kontorhausviertel öffnen sich drei Höfe mit einem vielschichtigen Freiraumangebot. Zum Klosterwall hin wird ein klarer straßenbegleitender Baukörper gesetzt. Das Projekt versteht sich so als Schlussstein der historisch gewachsenen Struktur. Passagen im Erdgeschoss schaffen eine hohe Durchlässigkeit an den wichtigen Verbindungsachsen.
Die Baukörper sind funktional klar gegliedert und erlauben eine flexible Nutzungszuordnung. Die unterschiedlichen Orientierungen der Wohnflächen schaffen ein differenziertes Angebot. Die Zuschnitte der Büroflächen ermöglichen die Umsetzung aller gängigen Organisationstypologien. Die Erdgeschosszone kann flexible, je nach gewünschter Nutzeranforderung, entwickelt werden. Der differenzierte Raster gibt dem Gebäude seine besondere Eleganz. Spezifisch entwickelte Einsatzelemente und Gliederungen verleihen der Fassade ephemere Tiefe und reagieren zielgerichtet auf die dahinterliegende Nutzung. Qualitätvolle Materialien mit nobel-hochwertiger Präsenz entsprechen der Tradition des Viertels und korrespondieren mit dem Duktus der historischen Bebauung.

  • Auslober: ‘AUG. PRIEN‘ Immobilien
  • ARGE Architektur: in Zusammenarbeit mit Riepl Kaufmann Bammer Architektur
  • Projektteam: DI Andreas Rosian, Johann Kolck
  • Wettbewerb: Zweiphasiger städtebaulich-hochbaulicher Wettbewerb / Dezember 2016

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