Städtebauliche Entwicklung Areal Spallartgasse

Das vorgeschlagene städtebauliche Konzept basiert auf der Idee zwischen Stadt und Peripherie ein prägnantes Quartier mit hohem Identifikationswert zu bilden. Die Qualitäten des neuen Quartiers entstehen durch die lokale Situierung zwischen Stadt und Park. Damit erhält die Entwicklung einen exemplarischen Charakter im Umgang mit offener und geschlossener Bauweise. Zur städtischen Seite, zu den Straßen erhält das Quartier eine urbane Fassung mit einer städtischen Typologie. Wohingegen sich zur Parkseite der Schatz des Quartiers zeigt: das wilde und dichte Grün auf dem Areal der ehemaligen Kaserne. Durchlässige, grüne und offene Höfe erzeugen eine Verdichtung von Stimmungen und Räumen. Von der Straße aus können die einzelnen Baufelder über die offenen Höfe adressiert werden, wodurch die Orientierung im Quartier vereinfacht wird und Nachbarschaften klar erfahrbare und erkennbare Orte erhalten. Die Verbindung von Stadtflügel und Parkflügel in einem Bau erzeugt eine eigene Typologie. Die einfachen, geregelten Gebäude an Spallartgasse und Leyserstraße können die bekannten Wohntypologien von Zwei- und Mehrspänner bis hin zu Mikroappartmentanlagen aufnehmen. Zum Park wird über eine polygonale Fassadenstellung die Qualität des Wohnens mit Eckwohnungen im Grünen voll ausgenutzt.

  • Auslober: CC Wien Invest GmbH, Stadt Wien
  • ARGE Architektur: in Zusammenarbeit mit Ortner & Ortner Baukunst
  • Projektteam: DI Christina Mellacher, DI Andreas F. Rosian, Samuel Bucher
  • Landschaftsplanung: Carla Lo Landschaftsarchitektur
  • Wettbewerb: zweistufiger Realisierungswettbewerb / Juni 2016
  • Wettbewerbsergebnis: 3. Preis
  • Visualisierung: Stephen Weber, Finest Images

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