WKO Steiermark – Center of Excellence

Der Abbruch der bestehenden Werkstätten und die Neubesetzung der städtebaulich relevanten Ecken entlang der Grabenstraße sollen das Erscheinungsbild der WKO im städtischen Gefüge sehr deutlich ändern. Der vorliegende Entwurf sieht eine klare Präsenz entlang dieser Straße vor, die jedoch bei aller Raumbildung auch die notwendige Durchlässigkeit gewährleistet. Dieses Prinzip der Schaffung von städtischen Kanten bei gleichzeitiger Fragmentierung wird auch entlang der Hochsteingasse beibehalten, womit die Anlage für alle Arten der Erschließung offen bleibt. Die Körnung und die Staffelung der Umgebungsbebauung wird übernommen. Damit entstehen günstig portionierte Baumassen die durch ihre unterschiedlichen Trakttiefen die geforderten Programme aufnehmen können und die auch die städtebauliche Verzahnung mit der Umgebung bewerkstelligen. Besonders die Ausschnitte in den Erdgeschossen verknüpfen den zentralen Freiraum der Anlage mit den einzelnen Bauvolumen zu identitätsstiftenden Hofsituationen.

  • Auslober: Wirtschaftskammer Steiermark
  • ARGE Architektur: in Kooperation mit Freiland Umweltconsulting ZT GmbH, Wien
  • Projektteam: DI Alexander Gebetsroither, DI Emilian Hinteregger, DI Alexander Freydl, DI Dominik Troppan
  • Wettbewerb: offener, zweistufiger Realisierungswettbewerb / Dezember 2017
  • Visualisierung: Atelier Frühwirth

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