ZWI – Zentrum für Wissens- und Innovationstransfer

Zwei Fragestellungen stehen im Zentrum dieser Entwurfsaufgabe. Zum einen die städtebauliche Setzung und der Umgang mit der bestehenden und in ihrer Wahrnehmung möglichst unbeeinträchtigt zu erhaltenden Villa. Zum anderen die äußerst spannende Frage nach der räumlichen Fassung für die Entwicklung von Start-ups. Im Entwurf werden beide Fragestellungen verknüpft und mit einem zentralen konzeptuellen Ansatz die Potentiale dieses Zentrums dargestellt. Ein „Start-up Canyon“ verbindet die beiden Neubauten im Norden und Süden mit der bestehenden Villa. Mit einem eigenen externen Eingang versehen, aber auch mit allen drei Gebäuden verbunden werden hier alle Variationen des Co-Workings möglich. Der „Start-up Canyon“ ist in weiten Bereichen sehr flexibel und kann veränderlichen Bedürfnissen angepasst werden, bietet aber zugleich ein hohes Maß an Repräsentation, Kommunikation, informativer Dichte und nicht zuletzt die notwendige Atmosphäre. Die städtebauliche Setzung folgt der Absicht, die bestehende Villa weitestgehend freizustellen und die beiden Neubauten zumindest in der Flächenausdehnung dem Bestand anzupassen. Damit entsteht eine durchlässige Struktur, die eine Entwicklung in Richtung Osten ermöglicht und gleichzeitig unterschiedliche Außenraumqualitäten anbietet.

  • Auslober: BIG – Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H.
  • Projektteam: DI Kerstin Wissounig, DI Alexander Freydl
  • Wettbewerb: Offener, einstufiger Realisierungswettbewerb / Juni 2017
  • Visualisierung: Atelier Frühwirth

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