National- und Universitätsbibliothek II Ljubljana

Die Lage des Grundstücks innerhalb der römischen Stadtgründung Emona, die umgebenden Fakultätsbauten der Universitäten und die Nachbarschaft zu Plecniks Nationalbibliothek schaffen grundlegende Anknüpfungspunkte, um die neue Bibliothek zu einem Teil dieses Ensembles zu machen. Der Entwurf baut auf die bestehende Straßenkreuzung der römischen Stadt. Das Motiv des Schnittpunkts von zwei Straßen bringt den öffentlichen Raum auch in den Eingangsbereich der neuen Bibliothek. Die Straßen bleiben im gesamten Gebäude als Volumen des Bücherspeichers präsent, welches wiederum bis an der Gebäudehülle reicht, die nun den heutigen Stadtraum neu definiert.
Das bedeutet nach innen, dass auf Scheiben und Stützen genau über der römischen Straßenkreuzung das beträchtliche massive Volumen des Bücherspeichers lagert und damit das gesamte Bibliotheksgebäude räumlich und funktionell strukturiert wird.

  • Auslober: Republik Slowenien, Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Technik
  • Projektteam: Kerstin Stramer, Dominik Troppan
  • Wettbewerb: Februar, März 2012

Kommentare sind geschlossen.