Haus A

Das Gebäude erzählt von den klassischen Themen des Einfamilienhausbaus: Von Außen und Innen, Offenheit und Geborgenheit, Nähe und Ferne und vom Haus als Bühne des Lebens, als Manifestierung einer Lebenseinstellung. Die Eingangshalle, liegt tief zurückgesetzt, wird von einem Vorplatz aus betreten und von oben erhellt. Dahinter gibt es Nebenräume und eine Einliegerwohnung. Im Obergeschoss wohnt der Hausherr: Küche, Essraum und Wohnzimmer im Süden, Erschließung und Lichtraum in der Mitte, Schlafzimmer, Ankleideraum und Bad im Norden. Geschoss- und Dachplatte sind deckungsgleich und während nach Norden hin durch massive Außenwände, sparsame Öffnungen und den Verzicht auf einen Dachüberstand Abgeschlossenheit und Intimität erzeugt werden, lassen Vor- und Rücksprünge in der verglasten Südfassade verschiedene Qualitäten von Offenheit entstehen: einen geschützten Sitzplatz nach Südwesten, eine ausgesetztere Frühstücksterrasse nach Südosten und, über dem Garten schwebend, gerahmte Ausblicke in die Ferne.

  • Auftraggeber: privat
  • Projektteam: Irene Kristiner
  • Planungsbeginn: April 1999
  • Baubeginn: Oktober 1999
  • Fertigstellung: September 2000

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