Ehemalige Stadtmühle

Das Innere der ehemaligen Mühle in innerstädtischer Lage wird von einer fünfgeschossigen, vorgefertigten Holztragkonstruktion aus dem Jahr 1880 dominiert, die ebenso wie die Südfassade des Gebäudes denkmalgeschützt ist. Als Reaktion auf die dichte städtebauliche Situation ohne Möglichkeiten für Balkone oder Freiflächen, wurden 22 loftartige Wohnungen für ein junges, urbanes Publikum geschaffen, die sich auf vier Geschossen um einen großen, überdachten Innenhof gruppieren. Licht fällt über den verglasten Giebel und die großflächig geöffnete Nordwand ein, der Zutritt zu den Wohnungen, die als eigenständige Elemente behandelt und in die Holzkonstruktion „eingeschoben“ wurden, erfolgt über offene Stege, welche zu den jeweiligen Eingängen führen. Auch innerhalb der Wohnungen, in denen ein massiver, nicht raumhoher Sanitärbock der einzige eindeutig determinierte Nutzungsbereich ist, treffen die „neuen“ Materialien Sichtbeton und flächiges Holz auf die durchgehend übergeordnete, lineare Holzkonstruktion.

  • ausgezeichnet mit dem Bauherrenpreis 2000
  • ausgezeichnet mit der Geramb Rose – Dankzeichen für gutes Bauen 2000
  • Auftraggeber: Dkfm. Albin Sorger
  • Mitarbeiterinnen: Ida Pirstinger, Therese Janeschitz-Kriegl
  • Planungsbeginn: 1995
  • Baubeginn: Mai 1998
  • Fertigstellung: Dezember 1999
  • Nutzfläche: 1620m²

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