Haus Schmuck

Im Wesentlichen besteht das kleine Hanghaus für zwei Personen aus einem Wohngeschoss zwischen weit nach Westen auskragenden Sichtbetonscheiben. Seine unmittelbare Umgebung ist landwirtschaftlich geprägt, der Ausblick über Obstwiesen, Weiden und Wäldchen bis zu den Hügelketten des Plabutsch am Westrand von Graz lässt kaum auf die Nähe einer größeren Stadt schließen. Das auskragende Volumen sitzt am letzten Drittel eines in den Hang gegrabenen Kellergeschosses auf. Seine Decke ist Eingangs- und Autoabstellbereich und wird von einem bepflanzten Vordach überragt. Schon aus der Ferne ist der Wind- und Sichtschutzparavent auf der Dachterrasse sichtbar, die innenliegende, Treppe, die gegenläufig zum Hang das gesamte Haus in der Vertikalen erschließt ist hingegen erst im Haus, bzw. vom Hang aus wahrnehmbar. Sie ist rundum verglast und als Teil des Außenraums durch das Haus durchgesteckt. Damit gliedert sie, leicht außermittig positioniert, einerseits den Wohnbereich, und stellt andererseits einen ganz besonderen Bezug zur Natur her, indem Wetter- und Lichtverhältnisse im Zentrum des Hauses erlebbar werden.

  • Auftraggeber: Dir. Erwin Schmuck und Sylvia Schmuck
  • Projektteam: Irene Nikolaus, Gabriele Leitner
  • Planungsbeginn: September 2003
  • Baubeginn: April 2004
  • Fertigstellung: März 2005
  • Nutzfläche: 150m²

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