Haus des Verkehrs in der Dominikanerkaserne Graz

Die grundlegende Vorstellung eines öffentlichen Platzes anstelle eines Hofes wurde aus der ersten Wettbewerbsstufe übernommen. Durch seine Verbindung mit dem Andräplatz und die daraus entstehende fußläufige Verbindung zum Roseggerhaus entsteht gemeinsam mit den beherrschenden Baumassen und den dazugehörenden Innenhöfen ein sehr beruhigter, nahezu autofreier quartierprägender Bereich. Zur entsprechenden Verkehrsleitung werden zwei neue Möglichkeiten der Tiefgaragenanbindung vorgeschlagen. Um den neuen Platz so großzügig wie möglich anzulegen, wird der Neubau, ein klar dem massiven Bestand gegenübergestelltes, eigenständiges Volumen, so weit wie möglich an die nördliche Grundstücksgrenze gesetzt. Um ein zentrales Treppenhaus werden verschiedene Funktionen angelagert und kombiniert. Der Zugang erfolgt im Bereich eines Rücksprungs der beiden untersten Geschosse, der den Platz Richtung Norden öffnet. Das Bestandsgebäude wird insofern umstrukturiert, als die gut belichteten Korridore als Arbeitsbereiche genutzt werden sollen und eine neue Erschließung in die Tiefe des Gebäudes verlegt wird. Die Maßnahmen überlagern den strengen strukturellen Rhythmus der ehemaligen Kaserne, woraus sich ohne zerstörerische Eingriffe ein neues Raumgefüge entwickelt.

  • Auslober: Landesimmobilien Gesellschaft mbH
  • Projektteam: Marion Mischke, Monika Liebmann-Zugschwert, Irene Nikolaus, Silvia Gütl, Alexandra Hammerl
  • Wettbewerb: Mai 2005
  • Wettbewerbsergebnis: 1. Ankauf

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