Chemie/Pharmazie und Theoretische Medizin

Das Konzept sieht eine klare Entscheidung gegen ein punktuelles Hochhaus vor. Der neue Baukörper nimmt in seinem Volumen und in seiner Höhenentwicklung differenziert auf den umgebenden Bestand Bezug. Einschnürungen an der Gebäudeflucht entlang der Uferpromenade und der Straße weisen auf Zugänge und Durchlässe hin. Die Ausformung der Baukörper bestimmt zwei Außenräume, die einmal als halböffentlicher, einmal als eindeutig der Universität zugeordneter Aufenthaltsbereich genutzt werden. Die Erweiterung der Uferzone des Inns wird zur Schaffung von großzügigen, öffentlich zugänglichen Terrassen auf unterschiedlichen Niveaus genutzt, die teilweise mit dahinter liegenden Funktionen (Aula, Mensa) verknüpft sind. Für die angrenzenden Bestandsbauten bleibt die Blickbeziehung zum Flussraum erhalten. Entsprechend der inneren funktionellen Gliederung verbindet eine zentrale Eingangshalle Strasse und Uferzone.

  • Auslober: Bundesimmobiliengesellschaft mbH
  • Projektteam: Marion Mischke, Monika Liebmann-Zugschwert, Toshiya Kurihara
  • Wettbewerb: März 2006

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