Gutachterverfahren Wohnbebauung Kalsdorf

Das Grundstück stellt sich als weites, ebenes Feld zwischen einer Einfamilienhausbebauung im Norden und der beginnende „städtischen“ Struktur von Kalsdorf im Süden dar. Sinnfällige Anhaltspunkte für eine strukturelle Weiterentwicklung des Siedlungsgebietes fehlen. Diese Rahmenbedingungen beeinflussen maßgeblich das Konzept von sieben in sich schlüssigen, unabhängig von einander funktionierenden Wohnhofbebauungen, in denen die geforderten 210 Wohneinheiten verteilt sind. Hierbei spielt die Gestaltung des Außenraums eine essentielle Rolle. Zwei klar unterschiedliche Außenraumqualitäten werden herausgearbeitet: Die privaten Wohnhöfe zum Verweilen und Spielen, sowie die Freiflächen zwischen den einzelnen Anlagen als öffentliche Grünfläche, mit an Kreuzungspunkten platzierten Treffpunkten für die gesamte Siedlung.

  • In Zusammenarbeit mit Architekt Dietger Wissounig
  • Auslober: ÖWGES Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft m.b.H
  • Projektteam: Kerstin Wissounig
  • Wettbewerb: April 2007

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