Uniklinikum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

Die Grundlage des Entwurfskonzeptes für das Universitätsklinikum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde wird durch das Weiterspinnen des Urgedankens des LKH’s – das Bauen in einer Parklandschaft – gebildet. Ein kompakter Baukörper wird präzise in den bestehenden Baumbestand gesetzt, dadurch bestimmen vielfältige Wechselspiele zwischen der weichen fließenden Bewegung des Naturraumes und der monolithischen Gebäudeform die Wahrnehmung des Baukörpers. Der Naturraum wird durch einen Innenhof weiter in das Innere des Gebäudes gezogen. Der Hof ist vollflächig mit derselben Laubwerkfassade überzogen, sodass ein abstrakter Licht- und Naturraum entsteht. Funktional wurde besonderer Wert auf die Entflechtung der Patienten-, Mitarbeiter- und Versorgungsströme gelegt. Das zweikernige Erschließungskonzept ermöglicht mit der Schichtung der Bereiche nach Frequenzaufkommen zum einen einfache Wege und leichte Orientierung für den Patienten im Haus und zum anderen kreuzungsfreie und kurze Wege für die Mitarbeiter.

  • In Zusammenarbeit mit Architekt Dietger Wissounig
  • Auslober: Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft mbH
  • Projektteam: Marion Mischke
  • Wettbewerb: Mai 2007

Kommentare sind geschlossen.