Bankhaus Spängler

Der Entwurf verbindet die historische Villa mit einem Neubau und bindet die kleine Parkanlagen ins Konzept ein. Der Neubau in der Markus-Sittikus-Straße soll die neue zentrale Adresse der Spängler Bank werden. Das transparente Erdgeschoss dient dem täglichen Klientenbetrieb und kann als Veranstaltungsraum genutzt werden. Der Bestand im Hintergrund der Parkanlage bleibt erlebbar und wird über eine gläserne Gangway durch den kleinen Park an den Neubau angebunden.
Der Neubau wird vertikal in drei Zonen gegliedert: Die in der Regel transparente und einladende Erdgeschosszone nimmt die öffentlichen Funktionen auf. Textile Schichten können den Veranstaltungsraum bei Bedarf abschotten. Kassenhalle, die gläserne Gangway und die Empfangshalle in der Villa bilden eine räumliche und funktionale Einheit. Die Fassadengestaltung verleiht der viergeschossigen Bürozone mittels unterschiedlich geschnittenen, vertikalen Metalllamellen dem Gebäude eine sehr spezielle Prägung. Die Lamellen, im halben Büroraster angeordnet, verhüllen je nach Blickwinkel oder geben auch den Blick ins Innere frei, sodass ein Bild entsteht, das gleichzeitig Transparenz und Masse zeigt, Solidität und Präsenz. Das oberste Geschoss als Wohngeschoss wird deutlich abgesetzt.

  • Auslober: Spängler Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH
  • Projektteam: Johannes Schlattau, Marion Winkler
  • Wettbewerb: Oktober 2008

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