Wohnbau Leyserstrasse, Wien

Das Wohnhaus in der Leyserstrasse ist Teil einer neuen Wohnbebauung im ehemaligen Park der Theodor-Körner Kaserne. Es ist ein vorgegebenes, kompaktes Volumen in Abstufung zwischen Straßenraum und Parklandschaft, äußerst attraktiv umgeben von einer Vielzahl an alten Bäumen, davon einige sehr schöne Exemplare. Diese einmalige Grundvoraussetzung, verknüpft mit der Frage nach dem „Bild“ eines solchen großen Hauses in der Stadt, war auch Ausgangspunkt für die architektonischen Überlegungen.

Möglichst alle Wohnungen sollten in den Genuss dieser einmaligen umgebenden Freiraumsituation kommen. Daher wurde auf den Übergang von innen nach außen sowohl im Erdgeschoss in den allgemeinen Bereichen, aber auch in den einzelnen Wohnungen großer Wert gelegt. Im Erdgeschoss wird das deutlich durch den großzügigen baumbestandenen Vorplatz, der auch eine entsprechende Aufenthaltsqualität vermittelt. Der zehngeschossige Teil des Volumens, welcher weitgehend von Baubestand umgeben ist, wird mit einer Rahmenstruktur aus sehr hellem Beton versehen. Diese ordnet und fasst die bereits angesprochene Zwischenschicht aus Balkonen, Loggien und offenen Räumen.

Der Baukörper in der Tiefe wird mit einer Farbigkeit ausgestattet, welche auch die Untersichten der Balkone umfasst, um der Rahmung das Körperhafte zu nehmen, ihr eine Leichtigkeit zu geben und damit das spannungsvolle Wechselspiel mit den umgebenden Bäumen voll auszuschöpfen. Der fünfgeschossige Baukörper an der Straße erhält eine differenzierte Gestaltung. Der Baukörper wird hell verputzt. Das zunächst einfache Fensterbild wird an der Straßenseite mit Gesims-Elementen angereichert und erhält an der Attika einen Abschluss, der auf die begrünte und nutzbare Dachterrasse verweist.

Diese angereicherte Gestaltung ist als atmosphärischer Beitrag für die Gestaltung des Straßenraums zu verstehen und verstärkt die Differenzierung zwischen dem Straßenraum und der Parklandschaft, ein Gestus, der auch sehr wirkungsvoll die Qualitäten des Blockrands mitbestimmt hat. In den halböffentlichen Bereichen des Hauses werden diese atmosphärischen Absichten mit Hilfe weniger, sehr gezielt eingesetzter Materialien und Farben weitergeführt.

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