Ausstellung „Die Körper und der Raum“, Innsbruck

Wird Raum tatsächlich wahrgenommen?

Das letzte Jahr ließ vermuten, dass Raum ganz generell wieder an Bedeutung gewinnt. Erste Auseinandersetzungen mit dem Thema unmittelbar nach dem ersten Lockdown hatten diese Möglichkeit angedeutet. Da war plötzlich von schon lange nicht mehr diskutierten, beanspruchten und eingeforderten Qualitäten die Rede. Allerdings immer unterlegt mit der sensationslüsternen Grundstimmung eines großen gesellschaftlichen Experiments, das uns endlich die lang ersehnte Hinwendung zum besseren Menschen, zu einem besseren Leben und zu einer besseren Welt bringen wird.
Nun herrscht große Ernüchterung. Wir sind zufrieden, wenn wir geimpft wieder ins Gasthaus gehen dürfen. Alles andere wird wieder in den gewohnten Bahnen und den gewohnten ideologischen Argumentationsmustern erledigt. Scheiß Virus.

Wenn wir als Architekt*innen über Raum und Raumerfahrung sprechen, hört uns praktisch niemand zu. Als ästhetisches Erlebnis wird Raum kaum wahrgenommen, höchstens in einem historischen Kontext. Es dominiert die Überlagerung mit seinem Programm.
Ein Bewusstsein für Raum flammt nur in ungewöhnlichen oder überraschenden räumlichen Situationen auf. Dieser seltene Augenblick, in dem sich die körperliche Raumerfahrung in den Vordergrund drängt, bewegt auf der Gefühlsebene, ohne dabei romantisch zu sein.
Ein kleiner Ausbruch aus der Ernüchterung.

Es stellt sich die Frage, ob die von uns als Architekt*innen gepflegten Vorstellungen von Raum überhaupt einen Beitrag für ein soziales wie gesellschaftliches Leben leisten können.

Facts

Team

Ausstellung „Die Körper und der Raum“, Innsbruck

Wohnbau Wildgarten Baufeld 17, Wien

LeopoldQuartier, Wien

Wettbewerbsbeitrag Campus der Religionen, Wien

Wettbewerbsbeitrag Erweiterung Krematorium, Wien

Wohnbau Leyserstrasse, Wien

Smart City Baufeld Nord Quadrat, Graz

Haus der Vereine, Gamlitz

Haus im Wald, Weststeiermark

Wohnbau Alte Poststrasse, Graz

Haus zwischen den Bergen, Ausseerland

Wohnbau Engerthstraße 216, Wien

Wettbewerbsbeitrag Studienzentrum Montanuni, Leoben

GESIBA Head Office, Wien

Wettbewerbsbeitrag Center Of Exellence – WKO Steiermark, Graz

Wohnung G, Graz

Rosenhöfe, Graz

Gebäudeadaptierung Biomedizinische Technik, Graz

Haus P, Weststeiermark

Haus G, Graz

Kinderbetreuungs­einrichtung KAGes & MUG, Graz

Wohnbau Blütenweiß, Graz

Wohnbau Laimburggasse, Graz

Campus Donaufeld Nord, Wien

Haus H, Graz

Villa, Graz

Generalsanierung Hörsaalgebäude Montanuni Leoben

Haus D-T, Graz

Veranstaltungszentrum Bad Radkersburg

KPMG Alpen-Treuhand, Wien

Vogue, Graz

Haus S, Graz

Haus Schmuck II, Graz

Grenzüberschreitendes Dialektinstitut Oberschützen

Haus Wagner-Pirch, Oststeiermark

Revitalisierung Herzogshof, Graz

BORG Dreierschützengasse, Graz

03 Bar, Graz

Haus A, Graz

Ehemalige Stadtmühle, Graz

Gut Hornegg, Weststeiermark

Wohnhaus und Galerie Hametner, Stoob

Haus Gangoly, Graz

Haus Schlögel, Stadtschlaining