Wettbewerbsbeitrag Stadthaus Ringstraße 33, Wels

Der Bauplatz an der Ringstraße Ecke Bäckergasse bedarf eines sensiblen Blickes hinsichtlich der Einfügung in sein bauliches Umfeld welches von einer Reihe historischer Bauten geprägt ist.

Die besondere Lage in der Welser Altstadt ergibt sich durch die vorgelagerte Platzsituation an der Ringstraße. Das Stadthaus wird als Neubau und zugleich Ergänzung des bestehenden Stadtraumes entwickelt und weist eine gegliederte Fassade auf, welche sich in die umgebende Bebauung selbstverständlich einfügt. Die Räumlichkeiten einer Bankfiliale werden in der Sockelzone sowie dem darüber liegenden Bürogeschoß untergebracht. Zwei Regelgeschosse mit einem ausgeprägten Hauptgesimse am Übergang zu einem zurückgesetzten Dachgeschoss folgen. Das Dach wird als markanter Abschluss des Hauses ausformuliert und bereichert mit einer dekorativ ausgestalteten Untersicht den Blick aus dem Stadtraum.

Der Anschluss an die Nachbargebäude erfolgt über eine vertikale Zäsur. Der geringfügige Rücksprung in den Hauptfassaden stärkt das Bild des eigenständigen Eckhauses im Straßenraum und moderiert zugleich den Übergang zum Dachgeschoß.

Der Eingang der Bankfiliale ist an der Gebäudeecke platziert, wodurch die uneingeschränkte Nutzung des Vorplatzes erhalten bleibt. Der Charakter des Ringstraßenhauses am Platz wird durch die gegliederte Sockelzone, von Beleuchtungselementen zur Platz- und Gassenbeleuchtung sowie durch markante Zugangsbereiche unterstrichen. Hochwertig ausformulierte Eingänge bilden die Adresse der Bank und des Wohnhauses welches aus der Bäckergasse erschlossen wird.

Das Motiv des Arkadenhofes bestimmt die Gestaltung des Inneren des Ringstraßenhauses. Im städtischen Kontext der Stadt Wels gilt es auf verschiedene Vorbilder der Renaissance wie die Bürgerhäuser Schmidtgasse 25, Traungasse 7 sowie dem Haas-Haus am Stadtplatz 34 zu verweisen. Der Arkadenhof welcher in historischen Beispielen als Filter zwischen Stadt- und Wohnraum fungiert, wird als Thema für den halböffentlichen Außenraum der Bewohner aufgegriffen. Die Pawlatsche ist zugleich offener Erschließung- sowie Freiraum der Hausgemeinschaft - ein Ort der Kommunikation mit Aufenthaltsqualität für die BewohnerInnen.

weiterlesen

Facts

Team

Bundesrealgymnasium, An den Eisteichen, Wien

Wohnbau Mautern an der Donau

Smart City Baufeld Nord Quadrat, Graz

Haus der Vereine, Gamlitz

LeopoldQuartier, Wien

Village im Dritten, Baufeld 12B, Wien

Wohnbau Leyserstraße, Wien

Wildgarten Baufeld 16, Wien

Wohnbau Berresgasse, Wien

Quartier 3 Reininghaus, Graz

Wildgarten Baufeld 17, Wien

Haus am Meer, Duino

Haus P – 8 Jahre später, Weststeiermark

HBLA für Wein- und Obstbau, Klosterneuburg

Stadthaus Ringstraße 33, Wels

Bildungsanstalt Freytaggasse, Wien

Ballsportgymnasium Viola Park, Wien

Center of Physics, Graz

Studie Westend, Graz

Wohnbau Alte Poststrasse, Graz

Ausstellung „Die Körper und der Raum“, Innsbruck

Campus der Religionen, Wien

Erweiterung Krematorium, Wien

Haus im Wald, Weststeiermark

Haus zwischen den Bergen, Ausseerland

Wohnbau Engerthstraße 216, Wien

STELA - Smart Tower, Leoben

Studienzentrum Montanuni, Leoben

GESIBA Head Office, Wien

Center Of Excellence – WKO Steiermark, Graz

Wohnung G, Graz

Wohnbau Rosenhöfe, Graz

Biomedizinische Technik, Graz

Haus P, Weststeiermark

Haus G, Graz

Kinderbetreuungs­einrichtung, Graz

Wohnbau Blütenweiß, Graz

Wohnbau Laimburggasse, Graz

Universitätsbibliothek, Ljubljana

Campus Donaufeld Nord, Wien

Haus H, Graz

Villa, Graz

Hörsaalgebäude Montanuni, Leoben

Haus D-T, Graz

Veranstaltungszentrum Bad Radkersburg

KPMG Alpen-Treuhand, Wien

Vogue, Graz

Haus S, Graz

Haus Schmuck II, Graz

Dialektinstitut, Oberschützen

Revitalisierung Herzogshof, Graz

Haus Wagner-Pirch, Oststeiermark

BORG Dreierschützen­gasse, Graz

03 Bar, Graz

Haus A, Graz

Ehemalige Stadtmühle, Graz

Gut Hornegg, Weststeiermark

Wohnhaus und Galerie Hametner, Stoob

Haus Gangoly, Graz

Haus Schlögel, Stadtschlaining

News